| Zeitlose Tragik der Liebe |
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Freies evangelisches Gymnasium inszeniert Shakespeares "Romeo und Julia" Eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur brachte der Literaturkurs der Stufe 12 des freien ev. Gymnasiums bei der Premierevorstellung gelungen auf die Bühne. Erfolgreich spielten sich die Laiendarsteller mit Verstärkung von Bürgermeister Rainer Heller durch den dramatischen Liebesmarathon Romeo und Julias und bekamen dafür mächtig Applaus.
Gut arbeitete Quiering dabei den Wechsel von ichbezogener, narzistischer Liebe in echte Liebe mit einer radikalen Veränderung des Verhaltens heraus. Auch Julia Kindsvater alias Julia Capulet begeisterte in dramatischen Monologen.
Mit humoristischen Elementen und pointensicherer Situationskomik spielten sich ebeneso die charmant besetzten Nebenrollen in die Riege der Publikunslieblinge. So formte Artur Lobas, in Jogginghose und Muskelshirt, den Mercutio zum prolligen Erkan und Stefan-Chrakter aus. Die richtige Portion Schalk im Nacken hatte auch Liliana Fischer, die in der Rolle der hysterischen, ewig blubbernden Amme Julias, die Zuschauer zum Schmunzeln brachte. Eine kleine Promi-Rolle, mit drei Auftritten, hatte Regisseurin Stephanie Schröder Bürgermeister Rainer Heller zugedacht, der textsicher Escalus, den Prinzen von Verona, mimte.
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